Downshifting

Leben mit weniger Arbeit, Geld und Stress

Downshifter setzen neue Prioritäten und wollen aus dem Hamsterrad raus. Nur wie schaffe ich es und was ist der beste Weg? Im Coaching klären wir Strategien und welche davon für Ihre Situation passend ist.

Den typischen Downshifter gibt es allerdings nicht.  Es gibt eine Vielzahl von Wegen des "Zurückschaltens"

 

​*  Eine Führungskraft, die wieder Mitarbeiter im Team wird

*  Eine Führungskraft, die wieder vermehr fachliche Tätigkeiten (Fachkraft) übernimmt

*  Von der Vollzeitbeschäftigung zurück in eine Teilzeitbeschäftigung

*  Von einem Bürojob in eine Teilzeitstelle im Homeoffice

*  Von einer Stelle mit hohem Aufgaben- und Verantwortungsaufwand zu einer Stelle mit weniger Aufgaben

    und meist ohne Überstunden

*  Von einer Stelle im Außendienst mit viel Dienstreisen und hoher Überstundenbelastung zu einer Stelle

*  im Innendienst mit geregelten Arbeitszeiten

Meist wird Downshifting mit Rückschritt und Karriereknick oder gar dem Karriereende gleich gesetzt. Es haftet dem Downshifter oft der Makel des "Gefallenen" an, der nicht vorwärts kommt weil er zu wenig Kompetenzen, Wissen und Erfahrung hat. Nichts davon ist wahr. Ein Rückschritt bedeutet nicht automatisch weniger zu arbeiten, oder gar eine schlechtere Arbeit zu verrichten und weniger Geld zu verdienen. Es kommt immer auf die Perspektive an. 

Ein zentraler Punkt beschäftigt alle Menschen, die sich intensiv mit Downshifting auseinandersetzen. Sie verschieben Ihren Focus und führen sich vor Augen, was Ihnen im Leben wichtig ist. Im Ergebnis kann dies eine Kündigung des Jobs sein, das Hobby zum Beruf machen oder auch eine völlig neue Ausbildung oder ein Studium star-ten. 

Die klassische Karriere gibt es so schon lange nicht mehr. Für viele Arbeitnehmer und Unternehmer, insbesondere Berufsanfänger, ist dieses Ziel nicht wichtig. Für sie steht die Vereinbarkeit von Familie, Beruf, Hobbys und persönlicher Verwirklichung im Vordergrund. Geld spielt heute nicht zwingend mehr die Hauptrolle. Schlagwörter wie flexibles Arbeiten, Jobsharing, Topsharing oder auch Sabbatical, sind die neuen Herausforderungen für die Personaler. 

Die häufigsten Gründe für Downshifting

 ●     Weniger (Dis)Stress (Verbesserung der Work-Life-Balance)

 ●     Gesundheitliche Einschränkungen (oftmals nach Burn-Out Erkrankungen, Herzinfarkten oder Schlaganfälle,

         können und wollen viele Menschen nicht mehr in die Tretmühle des alten Jobs zurück)

 ●     Unzufriedenheit wächst stetig

 ●     Das eigene Rollenbild und Werteschema verändert sich mit der Zeit (nach Krankheiten, Unfällen oder auch

         wenn die Kinder flügge werden, kann zu zu Verschiebungen kommen)

7 Schritte im downshiften, die zu beachten sind (und im Coaching als grober Leitfaden dienen) ...

Reflektieren der eigenen Situation

Selbstreflexion und Bestandsaufnahme ...

Zielklärung

Klärung privater und beruflicher Ziele, Zufrieden- und Unzufriedenheit ...

Mögliche (finanzielle) Folgen der Veränderung abwägen

Lebensstandard, persönliche (familiäre Situation), Finanzierungen, Absicherungen/Renten, persönliches Umfeld ...

Rückhalt/Reflexion

Klärung der Konsequenzen für Familie, Freunde, berufliches Umfeld, Einholen des Rückhalts, Klärung möglicher Hindernisse ...

Konsequenzen der Entscheidung

Selbstbild/Fremdbild (besonders im beruflichen Umfeld) klären, Fixierung der markanten Punkt als Fahrplan, verstärkende Argumente finden, Selbstzweifel ausräumen ...

Überarbeitung von Bewerbungsunterlagen

Überarbeitung Ihrer Bewerbungsunterlagen und der Bewerbungsstrategie, Einholen von (Zwischen)Zeugnissen, Klärung beruflicher Qualifizierungsmaßnahmen für die neue Position ...

saubere arbeitsrechtliche Regelung

klare arbeitsrechtliche und persönliche Regelung finden/treffen, Termine/Fristen, mögliche Wettbewerbsklauseln prüfen, Abfindungen, Einschaltung des Betriebsrates ...

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